Mit dem Angelschein in der Tasche auf Safari

12.06.2005 Emder Zeitung

“Was im Normalfall ein Vierteljahr dauert, haben sechs Jugendliche vom Leiner-Stift Großefehn und zwei Schüler der Hauptschule Sandhorst jetzt in sechs Wochen geschafft: Die Angelprüfung.” Das berichtet die Lokalzeitung aus Großefehn. “Die Kinderhilfe des Royal Fishing Clubs finanziert ihnen auch das internationale Jugendangeln bei Kappeln. … Der Royal Fishing Club mit Sitz in Hamburg ist 1999 ins Leben gerufen worden mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen, welche aufgrund von persönlichen Schicksalsschlägen, Armut und Krankheit nicht in der Lage sind, den Angelsport zu erlernen … , finanziell zu unterstützen und ihnen durch diesen Sport ein Stück Hoffnung und Perspektive für ihr Leben zu geben.” Die Zeitung berichtet über die Arbeit eines aktiven RFC-Mitglieds: “Georg-Dieter Fimmen, selbst seit 50 Jahren begeisterter Angelsportler, hat die acht jungen Ostfriesen dazu animiert, an der Angelprüfung teilzunehmen. Fimmen ist der ehrenamtliche Organisationsleiter der ,Jugenhilfe`, einem Tochterclub im Royal Fishing Club, und betreut die Gebiete Ostfriesland, Emsland und Oldenburger Land. In der Jugendarbeit mit viel Herzblut involviert ist auch Anke Müller. Sie wird die acht Jugendlichen auch zur so genannten ,Safari`, dem viertägigen Internationalen Royal Fishing Jugendangeln an der Ostsee begleiten.” Weiter schreibt das Lokalblatt, dass Vizepräsident Siegfried Götze die Jugendlichen im Frühjahr besucht hatte. “Götze sagte…, dass es vor allem Prominente seien, die durch ihre Spenden- und Beitragsgelder dafür sorgten, dass Kindern und Jugendlichen die Chance geboten werde, den Angelschein zu erwerben, wo es ohne diese Hilfe vielleicht nicht möglich wäre. ….Wichtige Partner des Royal Fishing Clubs seien laut Götze auch die Mitglieder aus dem Fachhandel.” Am Ende zitiert die Emder Zeitung Ex-Fußball-Nationalspieler Horst Hrubesch, ebenfalls passionierter Angler: “Kinder sollten angeln, so wie ich schon als Junge mit Opa und dem Onkel zum Fischen ging.”